Jedes Verhalten hat einen guten Grund
Shownotes
In dieser Folge erfährst Du: • warum herausforderndes Verhalten oft eine Überlebensstrategie ist • wie Co-Regulation Kindern hilft, mit starken Gefühlen umzugehen • weshalb Verständnis wirksamer sein kann als Bewertung • warum Beziehung nachhaltiger wirkt als Beschämung • wie Eltern auch in stürmischen Situationen handlungsfähig bleiben können • weshalb die eigenen Kraftressourcen genauso wichtig sind wie die des Kindes
Außerdem teile ich zwei einfache Übungen zur Stressregulation im Alltag und spreche darüber, warum Selbstfürsorge kein Luxus, sondern ein wichtiger Teil der Begleitung von Kindern ist. Denn Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen Erwachsene, die immer wieder in Beziehung gehen können – auch mit sich selbst.
📚 Buchempfehlung aus dieser Folge: „Traumasensible Begleitung bei Aggressionen“, 2026 von Ralph Kortewille und Katrin Boger, Link zum Buch
💭 Reflexionsfrage der Woche: Welchen guten Grund könnte es für das Verhalten meines Kindes geben – und welchen guten Grund hat vielleicht auch meine eigene Erschöpfung?
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00:00:06: Willkommen bei Neulich im Therapiekaffee, dem Podcast in dem wir darüber sprechen was nach und zwischen den Therapiesitzungen geschieht.
00:00:14: Ich bin Dr.
00:00:15: Kerstin Klappstein, systemische Familientherapeuten und Traumotherapeutinnen und habe meine Praxis in Hamburg und berate auch online.
00:00:24: In meinem Podcast erzählen Menschen von ihren Erfahrungen auf dem Weg durch die Therapie – von Aha-Momenten, Veränderung, Stolpersteinen und neuen Blickwinkeln.
00:00:34: Es geht hier nicht um Therapie im fachlichen Sinn, sondern um Geschichten die Menschen erleben.
00:00:41: Also lehne dich zurück, schnapp dir einen Kaffee und komm mit in ein Gespräch voller Mut, Echtheit und Hoffnung!
00:00:49: Wenn du das Interview mit Torben gehört hast dann hast du sicherlich empfunden wie anstrengend es ist Pflegepapper von drei Kindern zu sein.
00:01:00: also auch bei einem Humor der da ja auch mit rüber kamen Ist es aber wahnsinnig anstrengend Kinder zu begleiten, die eine besondere schmerzhafte Geschichte haben und die Rucksäge tragen, die ganz schön schwer sind?
00:01:14: Auch wenn du nun keine Pflegekinder sondern leibliche Kinder großziehst, wirst Du die Grenzen, an denen man als Eltern kommt sicherlich kennen.
00:01:25: Bei all dem, was Eltern schafft auch an wunderschönen Momenten bietet die manchmal so überwältigend schön sind gibt es die andere Seite eben auch.
00:01:35: Grenzerfahrung wie wir bevor wir Eltern wurden nicht gekannt haben und die wir uns auch nicht hätten vorstellen können.
00:01:43: Also auch wenn du keine Pflegekinder hast, Kinder hast ist die Sichtweise, die ich in dieser Folge vertiefen möchte für alle Eltern hilfreich.
00:01:53: Um sich nicht ständig angegriffen zu fühlen und um vielleicht auch mal anders zu reagieren einfach mal eine andere Perspektive einzunehmen.
00:02:04: Ich sehe hier halt auf viele Parallelen in der Begleitung von Neurodivergenten oder hochsensiblen Kindern Wobei Kinder mit Traumaerfahrung natürlich schon noch mal besonders betroffen sind und eine besondere Begleitung brauchen.
00:02:21: Also in dieser Folge geht es um Verständnis statt Bewertung, es geht um Beziehung statt Beschämung und darum den Blick auf die Ressourcen aller Beteiligten zu werfen der Kinder wie auch der Erwachsenen.
00:02:37: Und vielleicht kennst du solche Momente, dein Kind rastet wegen einer kleinen scheinbaren Kleinigkeit völlig aus.
00:02:47: Da ist so unermessliche Wut... da kommen Worte aus diesem Kind raus von dem du gar nicht wusstest dass es diese kennen würde.
00:02:56: oder dein Kind zieht sich total zurück.
00:02:59: Es lügt!
00:03:00: Es provoziert!
00:03:01: Es klammert und es wird manchmal als würde es dich gar nicht hören.
00:03:06: Das ist übrigens tatsächlich auch so.
00:03:08: Also wenn wir wütend sind, dann hören wir auch tatsächlich nicht so gut.
00:03:15: Aber vielleicht fragst du dich dann in solchen Momenten, warum macht mein Kind das bloß?
00:03:20: Und was habe ich jetzt hier falsch gemacht?
00:03:23: Warum hilft nichts von dem, was scheinbar bei anderem Kindern funktioniert?
00:03:29: Wenn du ein Kind begleitest, besonders eins mit traumatischen Erfahrungen möchte ich dir heute etwas sagen das vielleicht für dich vieles verändern kann.
00:03:38: Das Verhalten deines Kindes hat einen guten Grund!
00:03:42: Das bedeutet nicht dass jedes Verhalten in Ordnung ist aber es bedeutet dass jedes verhalten einen Sinn hat.
00:03:49: Genau das ist einer der wichtigsten Grundgedanken der Traumapädagogik.
00:03:54: Also traumatisierte Kinderhandeln oft nicht aus Absicht Also nicht um dich zu verletzen oder dich zu beschimpfen, um dir etwas Böses zu tun sondern sie handeln aus Erfahrung.
00:04:09: Ihr Nervensystem hat gelernt dass die Welt unsicher sein kann das Menschen verletzten können das Nähe gefährlich sein kann oder auch dass man ständig wachsam sein muss.
00:04:21: Viele Verhaltensweisen wie wir als Erwachsene dann als Schwierige erleben waren ursprüngliche Überlebensstrategien.
00:04:29: Ein Kind, das immer alles kontrollieren muss – ständig das letzte Wort hat, immer über Alles bestimmen will – hat vielleicht gelernt dass ein Sicherheitsgefühl nur dann entsteht wenn es allein die Kontrolle behält.
00:04:43: Weil am Anfang seines Lebens keiner da war der Sicherheit gegeben hat.
00:04:47: Wenn das Kind viel zu viel Kontrollverlust erlebt hat.
00:04:51: Ein Kind das aggressiv reagiert schützt sich möglicherweise vor einer Gefahr die längst vorbei ist Aber wer weiß denn schon, ob nicht hinter der nächsten Ecke wieder Gefahr lauert?
00:05:05: Ein Kind das lügt hat vielleicht erfahren dass Ehrlichkeit nichts sicherer.
00:05:09: und ein Kind das ständig Aufmerksamkeit sucht.
00:05:12: Sucht oft nicht Aufmerksamkeit es sucht Verbindung Und das Konzept das sich hier halt etabliert hat ist das Konzept des guten Grundes.
00:05:22: Die Frage lautet nicht, was stimmt mit meinem Kind nicht.
00:05:26: Sondern welchen guten Grund gibt es für dieses Verhalten?
00:05:32: Und diese Frage kann man halt auch unabhängig von Traumatisierung ja oder nein stellen.
00:05:41: und allein dieser Perspektivwechsel kann unglaublich entlastend sein Denn plötzlich geht es nicht mehr darum ein Verhalten zu bekämpfen Also streng zu sein oder so, sondern es geht darum erstmal zu verstehen und Verstehen verändert Beziehung.
00:05:59: Natürlich bedeutet das nicht dass Grenzen verschwinden.
00:06:01: traumatisierte Kinder wie alle Kinder brauchen Grenzen oft und traumatisierte Kinder brauchen oftmals auch noch mehr Grenzen oder andere Grenzen mehr Anleitung als andere Kinder.
00:06:18: Auf jeden Fall brauchen Sie Grenzen, die Sicherheit vermitteln und nicht Beschähmung.
00:06:23: Grenzen sie sagen ich kann die Situation hier halten!
00:06:27: Ich begleite dich und bin da auch wenn dein Verhalten gerade schwierig ist.
00:06:32: das nimmt man dann übrigens Ko-Regulationen.
00:06:36: Viele Eltern erzählen mir dass sie irgendwann total erschöpft sind und dass sich ständig das Gefühl haben etwas falsch zu machen Dass sie sich fragen warum ihr Kind ihre Liebe nicht annehmen kann.
00:06:48: Und vielleicht liegt die Antwort daran, dass Vertrauen für traumatisierte Kinder nicht verständlich ist oder nicht selbstverständlich ist.
00:06:56: Vertrauen entsteht nicht durch Worte, Vertrauen entsteht durch wiederholte Erfahrungen – durch Erwachsene, die bleiben, durch Erwachsenen, Und genau hier kann wirkliche Beziehung entstehen.
00:07:14: Nicht in großen Interventionen, sondern in vielen kleinen Momenten des Alltags.
00:07:20: Das was für viele Eltern auch unabhängig von Kindern mit Traumeerfahrungen so wahnsinnig schwer fällt sind die Begleitung von Wutanfällen Besonders wenn das Kind anfängt zu schlagen und Schubsen und Dinge kaputtzumachen.
00:07:35: Das, was wir als Eltern ja möchten ist das unsere Kinder lernen mit ihren Gefühlen umzugehen.
00:07:41: Es geht nicht darum Gefühle aus dem Repertoire zu werfen und sagen so dass darfst du nicht fühlen sondern es geht darum diese zu regulieren.
00:07:50: Die wichtigste Aufgabe dabei ist die Emotion wahrzunehmen Sie zu interpretieren.
00:07:55: also was ist der gute Grund?
00:07:57: Und was ist das wirkliche Problem?
00:08:00: Und sie dann zunächst stellvertretend für das Kind zu verarbeiten.
00:08:04: Das bedeutet, in der Situation soweit es geht die Ruhe zu bewahren und die Situation zu halten.
00:08:12: Die Kinder teilen ihre schlimmsten Gefühle mit und das was sie brauchen sind Erwachsene sich zwar berühren aber nicht erschüttern lassen.
00:08:21: also so bringen wir Kindern bei mit ihren starken Gefühlen klarzukommen.
00:08:28: Wenn du dieses Thema übrigens noch mal vertiefen möchtest, kann ich dir ein sehr gutes Buch empfehlen.
00:08:33: Das heißt Traumersensible Begleitung bei Aggression von Ralph Korteville und Kathrin Boga.
00:08:40: Den Link dazu stelle ich in die Show Notes.
00:08:43: etwas über Kathrin boga hatte ich übrigens schon Mal in dem in der Folge über Geburtstraumata erzählt.
00:08:51: Okay weiter geht's.
00:08:52: also.
00:08:53: in solchen Situation, also wenn die starken Gefühle aus unseren Kindern rauskommen muss gar nicht viel gesagt werden.
00:09:02: Maßregelungen kommen in diesen Moment bei den Kindern nicht an.
00:09:05: das ist das was ich vorhin meinte dass in so einer starken emotionalen Erregung Worte gar nicht ankommen.
00:09:17: Also da gibt es einen Mechanismus im Innenort der dann sozusagen zu klappt Und man ist gar nicht in der Lage, richtig zuzuhören.
00:09:27: Hier machen die Kinder dann aber die wichtige wiederholte Erfahrung von gehalten werden und erleben wie es aussieht und sich anfühlt wenn die Eltern heftige Gefühle regulieren.
00:09:40: Eltern machen so die heftigen geradezu unverdaulichen Gefühlzustände erträglicher und nutzbar.
00:09:50: Also es bedeutet erstmal halten, nicht aushalten.
00:09:53: Aushalten ist statisch und suggeriert irgendwie hoffentlich das bald vorbei.
00:09:58: Halten bedeutet ich bin mit dabei!
00:10:01: Und ich nehme deine Gefühle auf und ich reguliere es selber.
00:10:06: Ich bin betroffen davon aber ich kriege es hin.
00:10:09: Das nennt man dann Containen.
00:10:12: Wenn sich dann der Sturm gelegt hat, kann darüber gesprochen werden und nach Möglichkeiten auch geschaut werden wie man zukünftig besser damit umgehen kann.
00:10:21: Auch das braucht Zeit!
00:10:22: Manchmal findet man nicht die ganz schnell eine gute Lösung.
00:10:26: was kann man machen in solchen heftigen Ausbrüchen?
00:10:31: Manchmal muss es auch ein bisschen geübt werden und es muss wieder angepasst werden.
00:10:35: aber das was ich oft erlebe ist dass manche Kinder schon sehr früh fühlen Wann die Wut kommt und die Trauer oder die Verzweiflung?
00:10:47: Und man kann dann in einem ruhigen Moment gemeinsam überlegen, was vor dem großen Ausbruch gemacht werden könnte.
00:10:56: Auch das ist keine Zauberintervention sondern es braucht viele verlässliche Wiederholung bis Kinder lernen sich von den Gefühlausbrüchen nicht erschüttern zu lassen sich Hilfe zu holen und vielleicht Strategien, die man mit den Kindern zusammenarbeitet hat auch umzusetzen.
00:11:17: Eine Sache, die mir immer noch auffällt – das ist jetzt nochmal ein anderer Aspekt – sind Äußerungen der Eltern aber noch viel mehr aus dem Umfeld der Familien.
00:11:28: so was wie ihr lasst euch ja total auf der Nase herum tanzen.
00:11:32: So ein Verhalten würde ich nicht tolerieren.
00:11:34: Boah!
00:11:35: So erzieht man sich tyran.
00:11:38: Das sind schlimme Sätze Weil Kinder wollen normal sein und die wollen dazugehören.
00:11:45: Und doch fällt es manchen so wahnsinnig schwer, das zu sein.
00:11:50: Je nachdem welcher schwere Erinnerungs- und Erfahrungsrucksack auf den Kindern lastet Das worauf es ankommt ist doch wo möchte ich mit meinem Kind hin?
00:12:01: Was soll mein Kind gelernt haben wenn es irgendwann erwachsen aus dem Haus geht?
00:12:05: was möchte Ich vermitteln?
00:12:08: Möchte ich, dass es dann gelernt hat Gefühle zu fühlen, zu benennen und zu regulieren?
00:12:14: Mökte ich das.
00:12:14: mein Kind lernt auch auf andere zu sehen, empathisch zu sein und mitfühlend.
00:12:20: Aber auch daßes weiß jedes Verhalten hat Konsequenzen – Gutes wie Schlechtes!
00:12:25: Dann sind Härte und Strenge absolut nicht das richtige.
00:12:29: Tour sondern feilenführlich begleiten ist hier das Stichwort.
00:12:34: Diese Art der Begleitung verlangt oft ganz schön viel von den Eltern, daher ist es mir immer wichtig zum Beispiel im Rahmen der Familientherapie darüber zu sprechen wie die Eltern bei Kräften bleiben.
00:12:48: Also auch so was wie und wer kann Entlastung im Alltag bringen?
00:12:53: Und ich versuche dann die Eltern auch zu ermutigen diese dann einzufordern.
00:12:58: in der Regel kommen nicht so oft Leute auf uns zu und nehmen was ab, sondern wir müssen schon hingehen und sagen kannst du vielleicht mal nachmittag die Kinder mit auf den Spielplatz nehmen oder was auch immer.
00:13:14: Das was wichtig ist zu sehen ist ein erschöpfter Mensch kann keine Sicherheit vermitteln – nicht weil er versagt, sondern weil sein eigenes System nach Entlastung ruft.
00:13:25: also auch deine Erschöpfung hat einen guten Grund.
00:13:31: Auch im hektischen Alltag gibt es dann aber ganz kleine Interventionen, die helfen den Stresspegel hin und wieder etwas herunter zu regulieren.
00:13:42: Es geht darum um kleine Ruheoasen im Alltag.
00:13:46: diese einzubauen – damit meine ich jetzt keine Wellness aufenthalt – sondern kurz vielleicht zwei bis drei Minuten Ruhepausen.
00:13:55: Zwei kleine Übungen möchte ich hier mal vorstellen, die sind total unspektakulär Aber total hilfreich.
00:14:02: Das eine ist die Atmung.
00:14:05: Stell dich an dein Fenster und lass mal den Blick schleifen.
00:14:08: Äh, nicht schleifen, schweifen.
00:14:11: Atme tief ein... ...und ganz lange wieder aus!
00:14:17: Wenn dann der Atemimpuls kommt, atmst du wieder ein und dann wieder ganz lange ausatmen.
00:14:25: Wichtig ist dass du länger ausatmest als einatmst.
00:14:31: Dadurch atmen wir das Stressformon Cortisol aus.
00:14:35: Das machst du dann so lange, bis du merkst dass dein Nervensystem sich beruhigt also dass du innerlich ein bisschen ruhiger wirst.
00:14:42: vielleicht so fünf bis zehn mal.
00:14:45: Manchmal muss man es etwas üben bis es klappt aber Gut zu wissen ist, in der Regel passiert in dieser Zeit nichts Schlimmes.
00:14:55: Du verpasst gar nix.
00:14:57: Konzentrier dich einfach mal für zwei drei Minuten nur auf dich.
00:15:01: Das kann man übrigens auch gut an der Schlange irgendwo in einer Kasse machen.
00:15:06: Dann lässt du deinen Blick vielleicht auf den Einkaufskorb des Gegenüber des Vordermanns oder der Vorderfrau schweifen.
00:15:16: Aber achte da drauf auf deine Atmung und Denke daran, tief länger auszuatmen als einzuatmen.
00:15:26: Eine zweite kleine Übung ist die Umarmung.
00:15:30: In Zeiten in denen die Begleitung der Kinder besonders herausfordernd ist verlieren Paare sich ganz oft aus den Augen.
00:15:39: eine kleine schöne Aktion dem entgegen zu wirken ist sie regelmäßig über den Tag hinweg Wenn ihr wechselseitig arbeitet, dann aber auf jeden Fall morgens und abends oder wann auch immer es für euch passt.
00:15:54: Also über den Tag hinweg in den Arm zu nehmen sich zu küssen und sich gegenseitig zu halten.
00:16:00: Einmal kurz hängen lassen!
00:16:03: In dieser Zeit produzieren wir das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin dass uns Sicherheit Erholung und Nähe gibt.
00:16:13: Und wenn es euch nicht mehr gelingt, euch gegenseitig Nähe und Halt zu geben – und ihr viel zu oft denkt naja, wenn die Kinder groß sind dann finden wir wieder Zeit für nander.
00:16:23: Sucht euch Unterstützung!
00:16:25: Nehm diese Alarmsignale ernst und holt euch mit einem Coach oder einer Therapeuten euer Paar sein zurück.
00:16:33: Angepasst an die Situation in der ihr jetzt gerade lebt.
00:16:39: Also es ging um Verständnis statt Bewertung.
00:16:43: Es geht darum, feinfühliges Wahrnehmen der eigenen und vor allem der Emotionen der Kinder Beziehung statt Beschämung.
00:16:52: Beziehungen zu erleben ist das was überdauert – nicht Beschähmung.
00:16:57: Eine Erfahrung durch die Kindersicherheit selbstwert und Empathiefähigkeit lernen und erfahren Und der Blick auf die Ressourcen aller Beteiligten der Kinder ebenso wie der Erwachsenen.
00:17:12: sprich dafür gut mit euren Kraftressourcen umzugehen, denkt daran immer mal wieder nachzutanken.
00:17:18: Kinder zu begleiten ist ein Marathon.
00:17:22: also lasst keine Versorgungsstation aus und schaut auch immer wieder darauf was ihr als Eltern schon geschafft habt und zeigt dem Kind was es alles schon kann und bewältigt hat.
00:17:35: ich möchte einen Gedanken zum Schluss noch einmal hervorheben der mir wichtig ist Vielleicht hast du lange funktioniert und vielleicht hast du deine eigenen Bedürfnisse immer wieder zurückgestellt.
00:17:51: Und vielleicht trägst du auch mehr Verantwortung, als eigentlich ein Mensch tragen sollte.
00:17:56: Deshalb ist selbst für Sorge kein Luxus – sie ist Teil der Begleitung.
00:18:02: Manchmal bedeutet das wie oben schon genannt Hilfe anzunehmen sich auszutauschen sich Pausen zu erlauben also Atmen, sich um Armen spazieren gehen.
00:18:15: Sich auch mal mit Freunden treffen oder halt auch einfach anzuerkennen dass auch du Unterstützung brauchst.
00:18:24: Denn Kinder brauchen keine unerschöpflichen Eltern sie brauchen Erwachsene die gut genug für sich sorgen und wieder in Beziehung gehen zu können.
00:18:33: Und manchmal ist der wichtigste Satz nicht ich muss das alleine schaffen sondern auch ich darf getragen werden.
00:18:42: Das war eine weitere Folge von Neulich im Therapiekafé – Geschichten über das Wachsen, Zweifeln und Wiederfinden.
00:18:50: Hat dich das Gespräch berührt?
00:18:52: Erinnert Dich das ein oder andere an dein eigenes Leben?
00:18:56: Ich bin Dr.
00:18:56: Kerstin Klappstein und wenn Du Unterstützung suchst schau gerne in meiner Online-Praxis vorbei.
00:19:02: den Link findest du in den Show Notes.
00:19:04: Schön dass Du dabei warst bis zum nächsten Mal im Therapie Café.
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