Mandy - Das Verhalten hat jetzt einen Namen

Shownotes

In dieser Folge sprechen Mandy und Dr. Kerstin Klappstein darüber, wie unterschiedlich sich FAS zeigen kann. Ihre Tochter kann sich zum Beispiel Liedtexte oder alles über ihre Lieblingstiere merken – und gleichzeitig können bereits gelernte Fähigkeiten wie das Schuhe­binden plötzlich wieder verschwunden sein. Genau diese Gegensätze machen deutlich, warum es im Alltag nicht die eine richtige pädagogische oder therapeutische Lösung gibt.

Es geht um Regeln und Strukturen, um Schule und Schulbegleitung, um flexible therapeutische Wege und um die Frage, wie Eltern lernen können, immer wieder neu auf das zu schauen, was ihr Kind gerade braucht. Und auch darum, wie wichtig Unterstützung für die Erwachsenen selbst ist. Mandy erzählt offen davon, wie sie irgendwann erkennen musste: „Ich schaffe das doch nicht alleine.“

Zum Ende wird das Gespräch auch gesellschaftlich: Wie selbstverständlich gehört Alkohol für uns zu vielen Situationen? Warum muss man sich häufig rechtfertigen, wenn man nicht trinkt? Und warum wissen noch immer so viele Menschen so wenig darüber, welche Folgen Alkohol in der Schwangerschaft für ein ungeborenes Kind haben kann? Für Mandy hat das Leben mit ihrer Tochter auch ihren eigenen Blick auf Alkohol grundlegend verändert.

Das FASD Fachzentrum Hamburg e. V. bietet Betroffenen, Familien und Fachpersonen Informationen, Beratung, Fortbildung und Vernetzung rund um Fetale Alkoholspektrumstörungen. Mehr Informationen

Dr. phil. Kerstin Klappstein arbeitet als systemische Paar- und Familientherapeutin in Hamburg & online. Sie begleitet Menschen bei persönlichen, partnerschaftlichen und familiären Herausforderungen – ressourcenorientiert, traumasensibel und bindungsorientiert. www.dr-klappstein.de

Technische Umsetzung mit Unterstützung von www.alles-eitel.de

Transkript anzeigen

00:00:06: Willkommen bei Neulich im Therapiekaffee, dem Podcast in dem wir darüber sprechen was nach und zwischen den Therapiesitzungen geschieht.

00:00:14: Ich bin Dr.

00:00:15: Kerstin Klappstein, systemische Familientherapeuten und Traumotherapeutinnen und habe meine Praxis in Hamburg und berate auch online.

00:00:24: In meinem Podcast erzählen Menschen von ihren Erfahrungen auf dem Weg durch die Therapie – von Aha-Momenten, Veränderung, Stolpersteinen und neuen Blickwinkeln.

00:00:34: Es geht hier nicht um Therapie im fachlichen Sinn, sondern um Geschichten die Menschen erleben.

00:00:41: Also lehnt dich zurück, schnappt dir einen Kaffee und komm mit in ein Gespräch voller Mut, Echtheit und Hoffnung!

00:00:48: Heute freue ich mich ganz besonders dass wenn die zu Besuch ist im Therapiekaffeel.

00:00:54: wir wollen heute über ein Thema reden das für uns beide sehr wichtig ist und für Mandy ganz besonders.

00:01:02: Aber erstmal herzlich willkommen, dass Sie da sind, Mandy!

00:01:06: Hallo und vielen Dank für die Einladung!

00:01:08: Bevor wir in ein besonderes Thema einsteigen wollen – und zwar das Thema FAS, fetales Alkohosyndrom.

00:01:19: über dieses Thema wollen wir deswegen sprechen weil Sie ja eine Tochter haben, eine Pflegetochter die bei der diese Diagnose gestellt wurde.

00:01:29: Aber bevor wir das alles so vertiefen und wie sie überhaupt dahin gekommen sind und wie sich so leben mit ihrer Tochter und so möchte ich gerne erstmal unser Eingangsritual machen und zwar würde ich gerne eine Eingangstfrage stellen.

00:01:46: Ich habe jetzt heute mal verschiedene Karten mitgebracht.

00:01:50: Die sehen Sie da jetzt.

00:01:51: Verschiedene Karten, die sind noch umgedreht und auf diesen Karten stehen immer so Satzanfänger Und ich würde sie gerne bitten dass sich jetzt einfach mal aussuchen eine karte mal aussuch mal umdrehen und Versuchen diesen Satz zu formulieren

00:02:12: diese Karte.

00:02:15: Ich bin stolz

00:02:18: Ja das passt.

00:02:21: Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich diesen Weg gegangen bin mit den ganzen Irrungen und Würrungen.

00:02:32: Und

00:02:33: ich bin natürlich auch sehr stolzt auf meine Pflegetochter, wie sie sich so entwickelt.

00:02:40: Ja!

00:02:41: Dass Sie sich so entwickeln, wie Sie sich entwickeln ist ja nicht selbstverständlich.

00:02:46: Da sind wir eigentlich schon mitten im Thema... Aber vielleicht fangen wir ein bisschen weiter vorne an.

00:02:53: Und zwar war das bei Ihnen ja so, ich weiß es gar nicht.

00:02:56: wie lange ist hier jetzt bei Ihnen?

00:02:58: Ein bisschen mehr als drei Jahre und um Ihre Pflegetochter kennenzulernen mussten Sie erst mal einen weiten Weg fahren.

00:03:07: also jetzt sitzen wir hier in Hamburg aber sie mussten ans andere Ende von Deutschland fahren um sie kennen zu lernen.

00:03:16: Wie war das für Sie?

00:03:17: Also, wie war es da für Sie, das erste Mal zu treffen und wann hatten sie so das Gefühl ... Ja.

00:03:24: Das ist gut, das passt!

00:03:25: Wie war's da?

00:03:27: Ich bin hingefahren und das war Anfang Februar.

00:03:31: Und das war eigentlich nur zum Gucken.

00:03:37: Und

00:03:37: ich bin mit meiner Betreuerin vom Pflegekinderdienst hingefahrt in diese Einrichtung.

00:03:44: Da

00:03:44: hatten wir ... eine Stunde oder anderthalb Stunden etwa Zeit.

00:03:50: Und dann

00:03:50: hatte ich sie da gesehen und das war tatsächlich wie so ein Match, sie war mir auch gleich zugewandt und hat sich mit mir unterhalten

00:04:02: und

00:04:04: die Betreuer haben halt auch gesagt dass es ungewöhnlich ist für Sie weil sie

00:04:10: eigentlich am Anfang immer

00:04:11: recht schüchtern ist.

00:04:13: aber irgendwie hat das gepasst

00:04:16: an den Tag.

00:04:17: Und dann

00:04:17: war ich nochmal

00:04:19: zwei Wochen später für circa zehn Tage in der Einrichtung, um sie besser kennenzulernen.

00:04:24: Ja

00:04:25: und

00:04:25: dann haben wir auch wieder Sachen

00:04:26: unternommen

00:04:27: und da habe ich halt tatsächlich wirklich gemerkt dass es passt.

00:04:34: Ich hab immer gesagt, das ist wie mein Blind Date so ein wichtiges

00:04:38: Match.

00:04:39: Wie schön!

00:04:40: Was würden Sie sagen was sind die Stärken?

00:04:45: Ehrer Tochter.

00:04:45: Wo sagen Sie so, das fand ich toll?

00:04:48: Das macht sie super!

00:04:50: Da ist sie irgendwie klasse...

00:04:53: Also was ich ja außergewöhnlich finde

00:04:58: für

00:04:58: ein kleines Mädchen, dass man

00:05:00: dann einfach nach zwei Wochen

00:05:03: mit einer fremden Frau in die große weite Welt reißt.

00:05:10: Das ist sehr mutig und ich finde schon, sie ist mutig

00:05:16: Und ich

00:05:17: heiße, ich kann viele Sachen ganz toll, besonders toll.

00:05:22: Kann sie malen oder Geschichten erzählen?

00:05:27: Oder Geschichten wiedergeben?

00:05:31: Sie kann wahnsinnig viel!

00:05:33: Die ist so wahnsinnig kreativ, ne?

00:05:35: Genau das finde ich auch.

00:05:37: Das ist ja auch etwas was ich hier erlebe.

00:05:39: letzte Woche zum Beispiel.

00:05:41: Da gucke ich jetzt nämlich gerade drauf habe ich von ihr ein wunderschönes Bild geschenkt bekommen und sowas fällt ihr halt einfach ein.

00:05:49: Ich bin krank gewesen und wir mussten einen Termin absagen.

00:05:53: Und dann kommt sie beim nächsten Mal und hat mir ein wunderschönes Bild mit ganz tollen Blumen geschenkt, das habe ich jetzt so aufgehängt dass sich es auch immer sehen kann wenn ich hier im Gespräch mit den Menschen bin.

00:06:07: Da ist sie halt auch sehr zugewandt!

00:06:11: Ja und sie ist da auch ein Stück weit perfekt cynistisch.

00:06:14: gestern hat sie ein Bild gemacht für Freunde die wir jetzt besuchen rund um das Thema Fliegen.

00:06:20: Und wenn da irgendwas nicht so gemalt wurde, wie sie sich das vorgeschritten hat, dann fängt sie entweder nochmal neu ein, radiert es weg oder sagt nee, das ist nicht gut genug ich muss das noch mal machen.

00:06:31: Da hat's die ganz klar Vorstellung und ja, das will sie dann auch zu haben!

00:06:38: Ja... Das eine ist halt wo sie wahnsinnig viele Stärken hatten, die sind neugierig und mutig und kreativ.

00:06:47: Wenn die hier ist, beobachte ich sie ja viel auch im Spiel.

00:06:51: Auch so wie sie mit mir spielt und wie sie in den Kontakt geht.

00:06:55: Und da ist sie schon sehr klar eine tolle Vorstellung, gute Vorstellung.

00:07:03: Trotzdem gibt es dann aber auch wahnsinnig viele Herausforderungen bei ihr.

00:07:08: Wo haben Sie das erste Mal gemerkt?

00:07:11: Oh wow!

00:07:13: Da gibt's noch ne andere Seite...

00:07:16: Also ich war ja mit ihr die erste Zeit

00:07:20: nur alleine zu Hause in

00:07:21: der eins-zu-eins Betreuung.

00:07:23: Keine Kita, keine Vorschule, kein gar nichts.

00:07:25: Das war diese Bindungshase wie man das nennt bei Pflegekindern

00:07:30: und es

00:07:30: war schon sehr herausfordernd

00:07:36: weil

00:07:37: sie dann noch keinen Alltag gefunden hat.

00:07:39: Sie war einfach verunsicher zwischendurch natürlich aber Sie hatte ganz viele Wutausbrüche von der einen Sekunde auf die andere.

00:07:54: Dann schlug das wieder um in Freude, also es war schon heraussfordernd muss ich sagen.

00:08:02: Ja und da würde ich ja jetzt aus fachlicher Sicht immer wieder sagen okay auch dieses Kind hat echt schon Rucksack und die hat Traumatisierung erlebt, die hat traumatische Erlebnisse gehabt Und so könnte man natürlich vieles von ihrem Verhalten auch so erklären.

00:08:23: Da hatten wir dann ja auch über eine Traumatherapie nachgedacht, inwiefern das für sie hilfreich sein und so ... Aber letztendlich ist aber noch was ganz anderes rausgekommen?

00:08:37: Also wo war der Moment, wo Sie auf einmal wussten, nee, es ist nicht nur Traumatisierung, sondern hier geht es um etwas Anderes!

00:08:47: Da muss ich ein bisschen

00:08:48: ausholen.

00:08:48: Ich hatte im

00:08:49: Vorfeld mich schon mit dem Thema FRS

00:08:53: befasst,

00:08:53: also bevor ich meine Pflegetochte überhaupt gesehen habe und ich hab dann irgendwann bei ihr so gewisse Wesenszüge festgestellt die FRS Kinder halt auch

00:09:12: haben.

00:09:13: Können Sie noch mal sagen, welche das so sind?

00:09:15: Was fällt die da ein?

00:09:16: Es waren

00:09:16: auch diese Wutausbrüche.

00:09:19: Dieses Keine Konzentration haben sich viele Sachen nicht merken können vor allem aber im Alltag wirklich im Alltag die kleinsten Hürden zu

00:09:33: haben

00:09:36: Tagesablauf kann man nicht alleine gestalten.

00:09:39: und solche Sachen

00:09:40: Das ist mir dann schon aufgefallen.

00:09:41: Und dann

00:09:42: habe ich mich um einen Diagnosentermin gekümmert.

00:09:47: Und irgendwann, ein Jahr später haben wir eine Diagnose

00:09:52: der Vereistung.

00:09:53: Ja und das wollte ich gerade nochmal sagen, ein Jahre später, was ja fast noch schnell war also da sind natürlich so Bedingungen in der Diagnos dazugekommen.

00:10:03: man braucht halt einen speziellen Arzt.

00:10:08: braucht es einen Psychiater, der das auch als Schwerpunkt hat.

00:10:12: Das haben wir hier in Hamburg und ich würde eigentlich auch gerne den Namen sagen, weil ich nämlich gerne in den Show-Notes nachher auch diesen Verein, den FAS-Verein, der ja mit zu dieser Praxis gehört, mit anbringen will.

00:10:27: also Dr.

00:10:27: Schönfeld ist das hier in Hamburg?

00:10:30: Und da parallel zu ... haben die ein Verein gegründet Wo man dann auch viele Informationen kriegen kann, sich mit engagieren kann.

00:10:41: Wenn man das möchte und so.

00:10:43: Das finde ich schon eine tolle Sache.

00:10:46: Dann bekommt man auch eine super Beratung.

00:10:48: Ich hatte auch

00:10:49: ein Beratungstermin.

00:10:51: Und

00:10:52: hat da noch mal ganz viel hilfreche Tipps bekommen.

00:10:56: Sie haben gesagt, dass man sich immer an die wenden kann, wenn es Probleme gibt bei irgendwelchen Anträgen oder sonstigen

00:11:02: ... Ich denke, da

00:11:04: sind wir in Hamburg schon sehr gut vernetzt

00:11:07: und

00:11:08: unterstützt vorhanden.

00:11:11: Was bedeutet das jetzt diese Diagnose?

00:11:14: Mich ehrlicherweise eine Erleichterung.

00:11:20: Weil ... Das hat einen Namen.

00:11:24: Also die ganzen Sachen, die halt bei ihr aufgekommen sind... Erst hat man überlegt, ist das nicht?

00:11:32: Oder was hat sie bloß?

00:11:34: oder ... Was ist los mit ihr?

00:11:36: und jetzt hat man einen Namen dafür.

00:11:39: Und vor allen Dingen kann man es besser greifen, besser therapieren.

00:11:50: Ja, genau.

00:11:53: Wie kann man Kinder mit FHS therapeutisch unterstützen, ist ja nicht ganz so einfach.

00:12:01: Also, wir hatten ja in unserer Zusammenarbeit auch gedacht.

00:12:05: Ich bin auf der einen Seite dafür da, um Sie zu unterstützen und vielleicht mögen sie gleich noch mal ein paar Sachen sagen, wo es für Sie hilfreich war im Kontakt mit Ihrer Tochter.

00:12:16: Hatten wir eigentlich gedacht, wir beginnen jetzt eine Traumatherapie?

00:12:21: Und schauen, dass Sie Dinge, die Sie erlebt hat ... Dass Sie die für sich ... besser verarbeiten kann, einen anderen Ort packen kann sich beruhigen kann und so.

00:12:32: Und das ist bei Kindern mit FHS sehr schwierig.

00:12:38: Und trotzdem machen wir es ja also nicht so dass wir jetzt sagen wir hören jetzt auf dem Kind therapeutische Unterstützung anzubieten Sondern es muss halt irgendwie anders gehen.

00:12:52: Vielleicht aber erst noch mal ein kleines Schritt zurück.

00:12:56: Was ist es denn was sie in unserem Prozess wichtig finden oder unterstützend finden.

00:13:05: Also warum ist es gut für Sie regelmäßig, in den Austausch zu gehen und sich über den Alltag zu unterhalten?

00:13:13: Zum einen hat es mir extrem

00:13:15: geholfen.

00:13:17: Ich weiß noch, dass meine Betreuerin vom Pflegekinderdienst

00:13:21: mich schon

00:13:22: gefragt hatte.

00:13:24: Ob ich eine Supervision brauche und habe immer gesagt, nein, brauche ich nicht!

00:13:26: Ich schaffe das schon!

00:13:28: Und irgendwann habe ich angemeldet, oh Gott, ich schaff das doch nicht alleine ohne Hilfe.

00:13:32: und dann bin ich eher gekommen und ich hab gemerkt Stück für Stück hilft es mir da wieder rauszukommen aus dieser Spirale

00:13:42: wo ich nicht

00:13:43: mehr weiter wusste.

00:13:48: Ja, ich kann mich darüber austauschen.

00:13:51: Ich kann mir Ratschläge holen noch mal eine andere Sichtweise vor

00:13:54: allen Dingen

00:13:55: und das hat mir extrem geholfen.

00:13:56: Und jetzt auch mit meiner Tochter Es hilft tatsächlich Dinge besser zu verstehen.

00:14:05: Ich finde auch dass sie sich Besser regulieren kann.

00:14:17: Wahnsinn, er hat es uns wirklich

00:14:22: im Alltag enorm geholfen.

00:14:25: Naja und trotzdem wissen wir aber ja dass Kinder mit FHS erstmal sind die sehr wahnsinnig unterschiedlich.

00:14:32: also ich habe hier auch mit Herrn Trommmer so heißt der Sozialarbeiter der in einer Praxis dort zuständig ist für die Beratung sag' ich mal für die fachliche Beratungen.

00:14:43: mit denen hatte ich mich ja auch mal getroffen.

00:14:45: und etwas womit ich weggegangen bin war Kennen Sie ein Kind mit FAS?

00:14:51: Kennen sie einen Kind?

00:14:55: Ja, weil die Störung, die durch den Alkohol im Mutterleib passiert ist so unterschiedlich je nachdem in welcher Phase getrunken wird.

00:15:07: Ob es die ganze Schwangerschaft durch war oder zum Anfang der Schwangersschaft oder eher zum Ende.

00:15:12: also da wirkt das halt.

00:15:14: was dabei im Gehirn eine Schädigung erlebt, kann man halt gar nicht so sagen.

00:15:22: Und deswegen ist es immer ... Es gibt bestimmte Dinge da, sehe ich okay.

00:15:26: das wiederholt sich also dass mit dem Ding total vergessen und das ist ja auch für ihre Tochter ganz schlimm.

00:15:31: Ja, da sagte selber,

00:15:34: dass sie so wahnsinnig viel vergisst und ich kann da nichts für meinen

00:15:38: Verkopf

00:15:39: vergisst du viel?

00:15:42: Das bremst die natürlich im Alltag!

00:15:47: Naja, und auch bestimmte Dinge können.

00:15:49: Und dann wiederum andere so gar nicht!

00:15:53: Also ich finde das krasseste Beispiel... Vielleicht können Sie vor eines von Ihrer Tochter auch gleich nochmal erzählen.

00:15:58: Das krassste Beispiel habe ich jetzt gerade bei einer Jugendlichen die jetzt demnächst nächstes Jahr glaube ich ihr Abitur machen wird Auch mit der Diagnose FHS.

00:16:13: Also wenn man ihr fünfzig Euro gibt und sagt, kauf mal für die Familie jetzt das Essen ein.

00:16:18: Kriegt sie das nicht hin?

00:16:20: Und dann fragt man sich ja, hey, das kann auch nicht sein!

00:16:23: Aber genau das sind halt die Dinge, die Alkohol im Gehirn bewirken können.

00:16:29: Ja,

00:16:30: das haben wir tatsächlich.

00:16:31: auf uns ist es oft so dass er lernt ist, tatsächlich auch wieder vergessen wird.

00:16:38: Schulbinden kommt zu sehen, kann sie jetzt schon mehr nicht mehr?

00:16:43: triert dich das natürlich im Alltag, wenn du Schuhe hast die eine Schleife haben und du sie eigentlich gerne anziehen möchtest.

00:16:51: Und du weißt, du konntest es mal und jetzt kannst du auf einmal nicht mehr.

00:16:53: und dann ist es halt auch so dass man oder dass Sie dann eine Lust daran verliert, es wieder zu lernen weil sie sich ja sagen wieso ich verliere?

00:17:07: Das demotiviert extrem!

00:17:09: Auch dieses mit dem Geld hat sie ja kein Verständnis.

00:17:14: Urzeiten, ich hab dann schon immer so Edelsbrücken gebaut um sich die Wochentage zu merken.

00:17:20: Sonst könnte sie jetzt nicht unbedingt sagen dass der Donnerstag nach dem Mittwoch kommt.

00:17:26: Sie braucht ihr eben ihre Finger dafür.

00:17:28: Das sind im Alltag ganz viele kleine Höhen.

00:17:32: hier ist natürlich schwer machen muss ich den Alltag alleine zu gestalten.

00:17:39: Ja genau das Was aber Mut macht, finde ich.

00:17:44: Ist dass wir eben nicht wissen welchen Weg diese Kinder nehmen und wir wissen natürlich auch nicht wo ihre Tochter hingeht.

00:17:50: Stimmt in irgendeine kreative soziale Schiene denke ich mal?

00:17:57: Bestimmt!

00:17:58: Die wird ihren Weg finden.

00:18:02: Was ist es denn wenn Sie so darüber nachdenken?

00:18:04: okay es gibt wirklich viele Dinge die sie nicht kann und wo wir auch nicht wissen ob sie sie lernen können wird.

00:18:12: Was ist das, was Ihnen Mut macht?

00:18:16: Mut macht mir, dass ich ja jetzt schon sehe, dass sie wederum ganz viele Dinge super gut

00:18:24: kann.

00:18:27: Also es ist so komische Alltagssachen kann sich halt nicht wirklich merken.

00:18:32: und dann gibt's aber wieder Sachen die kann sich richtig gut merken also Sachen, die sie interessieren.

00:18:43: Die

00:18:43: kann alles runterbeten über ihre Lieblingstiere zum

00:18:46: Beispiel

00:18:47: und das weiß sie dann auch.

00:18:49: Und das ja weiß ich nicht oder Liedtexte kann sie

00:18:56: sich super gut

00:18:58: merken.

00:19:00: Daran sehe ich dass der Potenzial da

00:19:03: ist auf jeden Fall.

00:19:05: Bis andere braucht vielleicht ein bisschen länger.

00:19:07: Dann braucht es halt

00:19:08: länger.

00:19:12: Ja, genau.

00:19:12: Und ich glaube das ist halt auch etwas... also dass zu sehen sie wird viele Dinge können und Sie kann ja auch wahnsinnig viel.

00:19:23: was sich zum Beispiel bemerkt hat ist dass sie manchmal hat diese Phasen da fährt es ihr total schwer empathisch zu sein.

00:19:32: zum beispiel Und da haben sie zum Beispiel auch mal erzählt, dass sie dann eher wenn Sie sich wehtun oder so.

00:19:39: Dass sie darüber lacht und so.

00:19:42: Dann wiederum gibt es aber auch Phasen wo sie ganz intensiv bei der anderen Person sein kann.

00:19:49: Wo sie die Schwingung miterlebt.

00:19:53: Das hatten wir ja auch manchmal hier Wenn sie gemerkt hat Wir haben einmal über beide Familien gesprochen Über ihre Familie und ihrer Tochter Und haben da einen Genogramm gemalt.

00:20:04: Da merkte sie, okay Mama hat drin in den Augen und so ... Dann reagiert sie darauf sofort.

00:20:12: Sie kriegt es mit.

00:20:14: Das fand sie überhaupt nicht gut.

00:20:15: Sie wollte raus mit ihnen auch um sie zu retten aus dieser Situation raus.

00:20:22: Von daher gibt es viele Dinge die sie mal kann und man nicht.

00:20:25: Genau also am Anfang hab ich gedacht ... Sie hat halt nicht, also wenn es über das Thema ihre Eltern geht oder so.

00:20:34: Oder Ihre Vergangenheit mag sie kaum drüber reden und da ist sie auch so emotional schloss habe ich immer gedacht weil sie saßte eigentlich immer nur ganz eiskalt und hat mir den Axtel hin gezogen und hörten bis dazu.

00:20:49: Und dann gibt's halt wieder Phasen wo sie da ganz emotional drauf reagiert oder auf Gefühle reagieren bei anderen, weil sie selber nicht so aber mit anderen schon.

00:21:02: Ja,

00:21:04: mal sehen wo das so hingeht.

00:21:06: also es ist jedenfalls nicht so dass ich's nicht kann und so, also dass sich auch Emotionen... Sie können sie auch benennen wir hatten ja hier auch schon viele Emotion.

00:21:16: Also das was ich therapeutisch merke ist Ich muss wahnsinnig flexibel sein.

00:21:24: Manchmal gibt es ja so Themen, die wir uns vorgenommen haben.

00:21:28: Wo wir gedacht haben oh das könnte jetzt irgendwie hilfreich sein für sie aber nö.

00:21:35: Wenn sie das will dann ist sie gut dabei und dann kann sich auch sehr gut darauf einlassen.

00:21:41: Und dass es ja auch etwas was ich jetzt halt auch im Zusammenhang mit dieser Diagnose und auch Ich musste mich ein bisschen mehr da reinlesen und so auch zu sehen okay Das muss von den Kindern kommen Und es braucht eine andere Art auch von Pädagogik.

00:22:02: Also sowas wie immer irgendwie Konsequenz sein oder so und dann viele Eltern denken, ja finde ich ja sonst eigentlich nicht so schlechte Regeln und Strukturen ist etwas was sehr wichtig ist für sie?

00:22:14: Auf jeden Fall also ohne unsere

00:22:17: Regeln im Alltag würde's kotisch laufen das merkt man halt daran.

00:22:23: das typische Wochenende oder der Urlaub.

00:22:26: Das sind immer so Herausforderungen in der Woche, der Schulablauf da hat sie halt ihre klare Struktur, ihre Zeiten und dann läuft das.

00:22:41: aber sobald der Tag irgendwie eine andere Wendung nimmt oder wir Wochenende haben und nichts weiter geplant haben Wie geht das aus der Vogel?

00:22:55: Dann wird es schwierig.

00:22:57: Aber so sind Regeln, Strukturen wie Vorgaben auch immer sagen was passiert jetzt als nächstes ist total wichtig und trotzdem muss man pedagogischer manchmal um die Ecke denken.

00:23:13: wo wir auch immer wieder gemeinsam versuchen, Wege zu sehen und zu entwickeln die für sie und ihre Tochter gut sind.

00:23:21: Nichts was wir holen jetzt ein Buch raus und erzählen mal wie es so geht kann man sich angucken.

00:23:27: dann müssen wir flexibel darauf reagieren und überlegen was ist für Sie jetzt eigentlich gut?

00:23:33: Also von da ist das eine Herausforderung und trotzdem nimmt sie ja ... guten Verlauf, sie kommt jetzt in die dritte Klasse schon.

00:23:46: Schule ist auch ein schwieriges Thema im Moment gerade?

00:23:51: Das ist insofern schwierig weil Sie dem Unterrichtsverlauf nicht so richtig folgen kann und sie hängt schon arg hinterher.

00:24:06: Sie stört häufig den Unterrichtablauf weil sie sich halt selber nicht kontrollieren kann oder jetzt irgendwas gemacht hat, was sie den anderen unbedingt sofort zeigen möchte.

00:24:18: Das geht aber im Unterricht meistens nicht.

00:24:21: und ja also sie ist dann schon sehr laut und möchte Aufmerksamkeit haben.

00:24:30: Und jetzt haben wir eine Schulbegleitung beantragt, die wir auch tatsächlich bekommen für die dritte Klasse und ich hoffe dass es dann besser wird.

00:24:38: Dass sie sich dann besser konzentrieren kann

00:24:40: wenn sich jemanden an der Seite hat oder die sie dann ein bisschen unterstützt.

00:24:47: Ja und von da werden ja die Dinge nehmen so ihren Verlauf und Wir können nicht in die Zukunft blicken.

00:24:53: Es wird jetzt irgendwie so laufen, wie es läuft.

00:24:57: Und ich glaube das was wichtig ist und was sich ja bei ihnen auch immer wieder sehe, dass sie total bemüht sind und offen sind ganz viel Unterstützung anzunehmen und sich immer wieder auch nochmal um die Ecke gucken und sich zu überlegen, was ist jetzt gut für uns als Familie?

00:25:14: Das ist ja ein Prozess!

00:25:18: Aber nun gibt es ja auch mit dieser Diagnose... so Schwierigkeiten.

00:25:25: Also dieses, worauf will ich hinaus?

00:25:29: Eigentlich ist meine Frage was hat diese Diagnose und das Leben mit ihrer Tochter Mit ihrer eigenen Einstellung zu Alkohol gemacht?

00:25:40: Ziemlich viel sogar.

00:25:42: Ich habe irgendwie ein gespaltenes Verhältnis zu den Themen Alkohl entwickelt.

00:25:49: also ich hab jetzt vorher nicht getrunken oder so.

00:25:51: aber weil Gelegenheiten schon irgendwie mal mit Freunden in Weintieren getrunken, da gucke ich mittlerweile anders drauf.

00:26:02: Weil ... weil ich halt weiß was

00:26:06: Alkohol

00:26:08: in der Gesellschaft anstellt oder überhaupt mit uns anstelle und mir ist dann so bewusst geworden dass es schwierig ist zu sagen wenn man jetzt mit Freunden unterwegs ist Ich trinke nichts.

00:26:24: Und dann muss man sich immer rechtfertigen, und das verstehe ich irgendwie nicht... Das ist mir jetzt in der Zeit total bewusst geworden.

00:26:34: Hätte ich früher nie so drüber nachgedacht.

00:26:38: Bei mir zu Hause gibt es so gut wie gar keine Alkohol.

00:26:44: Klarte eine Wurst vielleicht mal aber sonst sehr

00:26:49: selten tatsächlich.

00:26:51: Und wo haben Sie das Gefühl, da braucht es mehr Information und mehr Aufklärung über die Systeme?

00:26:59: Es braucht allgemein viel, viel mehr Aufklärung.

00:27:03: Ich würde mir wünschen, dass wenn man jetzt sagt, mein Kind hat FAS, dann halt nicht kommt hell.

00:27:13: Was ist das denn?

00:27:14: Sondern ah, das habe ich schon gehört!

00:27:16: Erzähl doch mal mehr... dann würde ich mir wünschen, dass da viel mehr Aufklärung gerade bei einem Frauenarzt vielleicht stattfindet.

00:27:26: Weil ich finde genau da gehört es hin, dass man die werdenden Mütter darüber aufklärt das halt wirklich jeder einzelne Tropfen obwohl in der Schwangerschaft schädlich ist und nicht mehr dieses

00:27:38: ach komm ein Glas ja das wird schon

00:27:41: nichts

00:27:42: Zum Kreislauf anregen, ein Glassektchen.

00:27:45: Genau, richtig!

00:27:45: Doch dieses Heimglas

00:27:46: kann genau auch das auswählen, weil der Urlaub-Hundertprozent zum Kind übergeht?

00:27:52: Ja, genauso wie das eine Moscherie oder die Packung sowieso und dass es nicht verharmlost wird.

00:28:01: Ja, genau.

00:28:03: Das ist glaube ich noch ein großes Thema Aufklärung.

00:28:08: Deswegen habe ich mich gefreut darüber, dass wir uns da drüber unterhalten.

00:28:13: Ich würde gerne vielleicht eine Sonderfolge machen, was das wirklich bedeutet und so.

00:28:20: Weil das, was ich auch schwierig finde ist ... Dass die Auffälligkeiten, die dann diese Kinder zeigen, also die Besonderheiten, die da sind... Die sind halt wahnsinnig unterschiedlich?

00:28:39: Es gibt natürlich eine Aufzählung von Symptomen, die dann immer auftreten.

00:28:46: So wird ja auch eine Diagnose gestellt und trotzdem sind die Kinder wahnsinnig unterschiedlich.

00:28:52: Total!

00:28:53: Und es ist wahnsinnigt anstrengend.

00:28:57: für alle Menschen, die mit Kindern den FHS haben... zusammen sind, ist natürlich wahnsinnig anstrengend immer wieder darüber nachzudenken.

00:29:05: Ah okay gestern konnte sie es heute nicht mehr.

00:29:08: da muss ich ihr das noch mal erklären.

00:29:11: und auch so die Leistungen in der Schule also dass sie Wahnsinnig viele Leistung bringen kann und dann aber auch wieder nicht.

00:29:21: Und wo Ist der Platz?

00:29:24: Wo diese Kinder gut gefördert werden können, wo die später irgendwie ihren guten Platz finden?

00:29:31: Da gibt es noch so ganz viele Dinge, die noch im Unklaren sind.

00:29:36: Auf jeden Fall der Lehrer und haben auch gesagt ... Wir müssen uns aufs Neue darauf einstellen wie ich sie den heute drauf.

00:29:47: Auch so Aufgaben.

00:29:50: Einmal kann sie's, den anderen Tag kann sie es nicht.

00:29:52: Und das ist eine absolute Herausforderung gerade auf dem Schmülischen.

00:29:58: Ja klar, im Alltag

00:30:00: auch.

00:30:01: Aber dann haben sie eigentlich da tolle Lehrer, dass die sich also täglich neu auch auf sie einfallen.

00:30:08: Sie ist ja nicht die einzige Schülerin und dass sie sich darauf so einstellen mögen und das ist glaube ich schon richtig gut.

00:30:16: Ich habe das Glück eine Sonderpädagogin an ihrer Seite zu

00:30:19: haben Und

00:30:23: die macht es ganz

00:30:23: toll mit ihr.

00:30:25: Ja Also Aufklärung und viel darüber reden ist auf jeden Fall schon mal Eine wichtige Sache, das ist irgendwie ...

00:30:35: Ich finde auch die Lehrarbeiten

00:30:36: halt auf

00:30:37: eine Aufklärung

00:30:39: bekommen.

00:30:43: Wie sie mit den Kindern umgehen können.

00:30:47: Oder was diese Krankheit mit sich bringen kann.

00:30:52: Ja, weil das nicht ... Das kenne ich so in Nullacht-Fünfzehn, ne?

00:30:56: Sondern ... und wir wissen ja gar nicht wie hoch die Dunkelziffer ist!

00:31:02: Ja,

00:31:02: und viel wird auch

00:31:04: abgestellt mit Milliarden.

00:31:05: Das ist tatsächlich ähnlich, vielleicht ist es auch gemischt

00:31:11: aber

00:31:12: das ist dann doch

00:31:13: noch ein Stück anders.

00:31:17: Vielen vielen Dank für all diese ganzen offenen Informationen und für alles was sie uns erzählt haben über sich und ihre Tochter!

00:31:25: Ich glaube das ist noch ein Weg und Sie sind da ja auch sehr engagiert mit dabei Und dann schauen wir mal wo es so hingeht in den nächsten.

00:31:33: Wie ich eben schon sagte, das ist eine Wundertüte, jeder Tag ist irgendwie doch anders.

00:31:40: Obwohl wir einen sehr geregelten Alltag haben, ist es

00:31:42: trotzdem anders.

00:31:44: Da hat

00:31:44: man nicht genau weiß was passiert denn

00:31:47: heute so?

00:31:49: Zum Abschluss habe habe ich jetzt noch mal eine Karte rausgesucht.

00:31:55: Ich hoffe, dass sie so spontan sein können und das ist die Karte, die ich für Sie heraus gesucht hab.

00:32:01: Eine Abschlussfrage.

00:32:02: Mögen Sie die nochmal vorlesen?

00:32:05: Wenn ich drei Wünsche frei

00:32:06: hätte... Ja,

00:32:11: muss ich kurz darüber nachdenken auf jeden Fall.

00:32:14: Ich würde mir wünschen, dass

00:32:17: meine Tochter

00:32:18: einen guten Weg ins Leben hat egal wie der jetzt aussieht, dass ich so lange wie möglich an ihrer Seite sein kann.

00:32:34: und

00:32:35: noch ein Wunsch.

00:32:35: Schwierig!

00:32:43: Vielleicht sind es diese beiden die es sein sollen?

00:32:46: Ja und vielleicht

00:32:50: Leute drüber

00:32:51: nachdenken was Alkohol tatsächlich anstellen könnte damit

00:32:54: eben nicht

00:32:56: noch mehr Kinder mit diesem Defizit auf den Weltkommen.

00:33:00: Ja, das finde ich super.

00:33:01: Das ist echt ein tolles Schlusswort!

00:33:03: Vielen vielen Dank!

00:33:05: Sehr gerne!

00:33:06: Das war die Geschichte von Mandy, die uns mitgenommen hat in ihr Leben mit ihrer Pflegetochter, die mit einem fetalen Alkohol-Syndrom auf die Welt gekommen ist – mit all den Herausforderungen und Schwierigkeiten, die es mit sich bringt und auch Mandy's Anliegen, das auch publik zu machen dass Alkohol in der Schwangerschaft ein absolutes No-Go ist.

00:33:33: Eine wichtige Sache, die ich noch mitgeben soll, das war dann erst nachdem die Mikros schon aus waren, sagte Mandy nochmal, hoffentlich ist überhaupt auch rübergekommen.

00:33:43: Wie wunderschön das Leben auch ist mit meiner Pflegetochter!

00:33:47: Dass sie sich jeden Tag darüber freut

00:33:50: wie fröhlich

00:33:52: und ausgelassen die Kleine sein kann Schwere Dinge, die sie auch schon in ihrem Leben erlebt hat.

00:34:02: Was war ihr noch mal wichtig?

00:34:03: Dass das eben auch dazu gehört – all das Schöne und Wunderbare was die beiden

00:34:08: erleben!

00:34:10: Das war eine weitere Folge von Neulich im Therapiekafé

00:34:13: Geschichten über das Wachsen,

00:34:15: Zweifeln und Wiederfinden.

00:34:17: Hat dich das Gespräch berührt?

00:34:19: Erinnert Dich das ein oder andere an

00:34:21: dein eigenes Leben?

00:34:23: Ich bin Dr.

00:34:24: Kerstin Klappstein

00:34:25: Und wenn

00:34:25: Du unterstützt und suchst Schau gerne in meiner Online-Praxis vorbei.

00:34:29: Den Link findest du in den Shownotes.

00:34:32: Schön, dass Du dabei warst!

00:34:33: Bis zum nächsten Mal im Therapiekafé.

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